Hermann Kinder mit 77 Jahren in Konstanz verstorben

 

Im Nachruf in der SZ heißt es wunderbar treffend:

 

"Hermann Kinder war ein ungemein kluger und skrupulöser Erzähler, der sowohl den infernalischen Witz kannte als auch die Jeremiade. Sein Leben am Rand des Erfolgs und des Betriebs mag ihn gewurmt haben, es hat ihm aber erzählerische Souveränität und literarische Unbestechlichkeit gesichert."

 

https://www.sueddeutsche.de/kultur/gestorben-nachruf-autor-hermann-kinder-1.5397682

 

Bei Weissbooks noch lieferbar aus dem schonungslosen Spätwerk: Porträt eines jungen Mannes aus alter Zeit

 

Ein Mann erzählt die Geschichte von E, der große Talente hatte, aber sein Leben nicht meistern konnte. Er war zur Welt gekommen, als der letzte große Krieg noch tobte, die Kindheit geprägt von Bomben, Bedrohung, Hunger, Flucht. Von den Wunden aber, die jene Zeit schlug – der Vater im Krieg, die Mutter im ständigen Überlebenskampf –, hatten E und sein Bruder keinen Begriff; die Nachkriegs-Kindheit hatte auch schöne Seiten. Doch die Wunden waren tief und heilten nicht; vor allem nicht jene von E, dem so Empfindsamen, der sie weniger gut nahm als die härter Gesottenen. In den Jahren, als es in der jungen Bundesrepublik bergauf ging, wollten E und seine Freunde Künstler werden. Doch E zerbrach daran und nahm sich 1962 das Leben.

 

Über 50 Jahre danach erinnert sich der Erzähler, legt Dokumente vor und flaniert durch die Gegenwart im Staunen über den Wandel der Zeiten. Nach seinem hochgelobten Buch Der Weg allen Fleisches (2014), der würdevollen Schilderung einer unvorstellbaren Krankheitsgeschichte, greift Hermann Kinder nun weit zurück in die 1950er Jahre. Er erzählt von der Kindheit und Jugend eines Mannes, der vor einer großen Karriere als Schauspieler stand – und der sein Bruder hätte sein können.

Christoph Höhtker auf Longlist für neuen Literaturpreis für Magic, Pop und Ewigkeit

Wer mit Polina Lapkovskaja, Alexa Hennig von Lange und Eckhart Nickel ein rauschendes Fest feiern möchte, ist herzlich eingeladen. Die Gala zur Preisverleihung wird am 5. Dezember 2021 im Hotel Maximilian’s in Augsburg stattfinden. Zusätzlich vergeben wir den «Lou-Andreas-Salomé-Spezialpreis für Texte, die vor Liebe sprühen», der am 4. Dezember 2021 im Brechthaus in Augsburg verliehen wird. Der Preisträger/die Preisträgerin wird im Anschluss lesen.

Wir drücken unserem Kandidaten die Daumen!

Das sagt die Jury zum nominierten Roman:

 

Marom ist das neue Om. Die Pille gegen Angstzustände schickt Top-Manager, eine Teilzeit-Terroristin, einen Journalisten, einen Schlachthofmitarbeiter, ach was, die ganze Gesellschaft auf einen irren Trip in den (un)heilbringenden, (un)glückseligen Wahnsinn.

 

https://www.magicpopundewigkeit.de/

Heinrich-Böll-Preis 2021 für José F. A. Oliver

Wir freuen uns sehr, dass unser Autor José F. A. Oliver mit dem Heinrich-Böll-Preis 2021 ausgezeichnet wurde, und gratulieren ihm herzlich!


Am 25.November 2021, dem Vorabend der Preisverleihung im historischen Rathaus in Köln, findet die traditionelle Lesung in der Kölner Stadtbibliothek statt.


Aus der Begründung der Jury: "José F. A. Oliver gehört zu den herausragenden Lyrikern und Essayisten unserer Zeit. Die Sprachmagie seiner Verse sowie seiner Prosa, die ein Alphabet aus Aufbruch und Ankunft deklinieren, sind von analytischer Prägnanz, fein durchdacht und dabei von haptischer Lebenslust durchzogen.“

 

Ausgezeichnet wurden bisher u.a. Juli Zeh, Herta Müller, Rainald Goetz, Elfriede Jelinek, W.G. Sebald, Alexander Kluge, Uwe Johnson …

 

Bei Weissbooks erhältlich sind seine Essays "Fremdenzimmer", die dem Autor besonders am Herzen liegen und aus denen er bei der Preivserleihung lesen wird.

Das neue Programm ist da: Herbst 2021

 

Ein kalkulierter Sprung ins kalte Wasser!

 

 

Der neue Weissbooks Verlag stellt sein erstes Programm, das Herbstprogramm 2021 vor.

 

 

Viel Spaß beim Blättern: https://issuu.com/weissbooks/docs/vorschau_herbst_2021_es 

 

 

Bestellungen nehmen wir auch gerne unter: vertrieb@weissbooks.com entgegen. 

 

 

 

 

Liebe Leserinnen und Leser, liebe Fans von Weissbooks,

 
es gibt eine erfreuliche Neuerung zu vermelden: Der Verlag, der zuletzt vom Unionsverlag in Zürich betreut wurde, hat neue Besitzer und siedelt nach Berlin über.
 
Wir sind vier Literaturliebhaber, die sich einiges vorgenommen haben, nämlich das feine, zuverlässig überraschende Weissbooks-Programm, das immer wieder für Aufmerksamkeit gesorgt und renommierte Auszeichnungen erhalten hat, fulminant fortzuführen.
 
Lassen Sie sich überraschen. Im Herbst geht’s los!
 
Christian Augustin, Anne Dreesbach, Martin Brinkmann, Bärbel Brands


Berlin, 10. März 2021

Schlachthof und Ordnung steht auf der Hotlist der unabhängigen Verlage 2020

 

3098 Stimmen und die Jury haben entschieden! Wir gratulieren Christoph Höhtker zur Platzierung unter die 10 besten Bücher 2020..

 

Hier geht's zum Buch.

Hier geht's zum Autor.

 

Mehr Informationen zur Hotlist finden Sie hier.

Wir gratulieren Artur Becker zur Chamisso-Poetikdozentur

 

Eine Jury aus Vertretern der Sächsischen Akademie der Künste und des Vereins Bildung und Gesellschaft hat Artur Becker die Chamisso Poetikdozentur 2020 zugesprochen.

Die Chamisso Poetikdozentur umfasst drei Vorlesungen mit einem anschließenden moderierten Gespräch. Sie findet am 24.09., 1.10. und 22.10.2020 jeweils um 19.30 Uhr in Kooperation mit der Zentralbibliothek der Städtischen Bibliotheken Dresden im Dresdner Kulturpalast statt.

 

Mehr Informationen dazu finden Sie hier.

 

Christoph Höhtker

zu Gast bei "52 beste Bücher"

Mehr hier..

 

 

Sonntag, 31. Mai, 11:03 Uhr auf SRF2

Christoph Höhtker im Gespräch mit Julian Schütt

- oder ab sofort hier.

Glauser-Preis 2020 für Die Rote Hand

von Jürgen Heimbach

 

 

 

»Ein moderner Noir, der fesselt, spannend ist und immer wieder poetische Sätze hervorbringt, die wir Leser genießen wie einen guten Single Malt. Die Atmosphäre, die Sprache - alles passt zusammen. Lest dieses Buch!«

(aus der Laudatio von Leif Tewes)

 

 

 

 

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»Ein phänomenaler Roman. Dieses großartige, intelligente Buch macht aus der Krise eine Groteske und aus apokalyptischen Übertreibungen eine absurd wahr wirkende Zukunft. Es ist ein krachend intensives Schweben, als hätte man wirklich eine der für den Roman erfundenen Wunderpillen namens Marom R500 genommen.« Paul Jandl, NZZ

 

Mehr über das Buch erfahren Sie hier,

über seinen Vorgängerroman Das Jahr der Frauen hier.

 

Christoph Höhtker im Gespräch / liest:

 

Literaturforum im Brecht-Haus, Berlin:

Im Gespräch mit Jens Uthoff, die tageszeitung (taz)

 

Literaturhaus Zürich:

Gesa Schneider stellt „Schlachthof und Ordnung“ vor

 

Aargauer Literaturhaus Lenzburg

 

 

Lesen im Lockdown

 

Artur Becker

life aus seiner Schreibstube

 

Lesung im Lockdown: Sie haben ihr Handy in die Hand genommen und sich selbst gefilmt: Ingo Schulze, Dörte Hansen, Saša Stanišić und auch Artur Becker lesen aus ihren neuen Romanen – vom Balkon, aus dem Garten, aus ihrem Arbeitszimmer oder wie Leif Randt auf den Wiesen von Maintal.

 

Über diesen Link kommen Sie direkt ins Schreibzimmer von Artur Becker in Verden an der Aller – und per Klick aufs Cover zu seinem jüngstem Roman.

 

 

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Weitere Bücher aus unserem Programm:

 

 

 

 

 

Und hier ein Blick in unsere Vorschau Frühjahr 2020: Voilà.

 

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