Fremd und doch vertraut - Eindrücke einer fragilen Welt.

 

Nach den Bänden Ephémère, Twilight und Cold Landscape (Kehrer-Verlag) legt die Frankfurter Künstlerin Ulrike Crespo bei weissbooks.w nun ein kleines, feines Künstlerbuch vor, in dem sie „Nachtblüten“ versammelt: In Zeit gegossene Momentaufnahmen von Blüten und Zweigen, schwarz-weiße Abbildungen, die an Fotografie erinnern und doch einen ganz anderen Ursprung haben.

Mit Hilfe eines alten Kopiergerätes hat Ulrike Crespo die Idee der Fotografie in eine andere Richtung gesponnen – und dabei die Natur gebannt wie wir, als Kinder, das vierblättrige Kleeblatt, das Blatt des Gingkobaums zwischen die Seiten dicker Bücher legten.

Entstanden ist so ein „Fotoalbum“, in dem transparente Trennblätter an jene alte Zeit erinnern.

 

Ein kurzer poetischer Text der in Berlin lebenden Kunsthistorikern Anna Ballestrem (dtsch./engl.) ergänzt die Sammlung.

 

Der Band erscheint in bibliophiler Ausstattung und ist auf 100 Ex. limitiert, eine Vorzugsausgabe (limitiert auf 20 Ex.) mit beiliegendem Originalabzug einer „Nachtblüte“ (Abzug aus den Ateliers des Städel), nummeriert und signiert, kann direkt über den Verlag bezogen werden:

 

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