»Gratuliere zu einem Buch, das sich gegen alles, was normalerweise ein Buch ausmacht, sträubt - und trotzdem easy lesbar ist.« Simone Meier

 

 

Ein revolutionärer Wirkstoff erobert den europäischen Markt: Marazepam, Markenname Marom. Offiziell ein Angstlöser, in Wirklichkeit ein hochintelligentes Psychopharmakon. Die Lösung für alles, gegen alles. Endgültige, allmächtige, Glück verheißende Arznei.

Von der als Prostituierte getarnten Anhängerin einer feministischen Terrorgruppe bis hin zu den erfolgsgierigen Managern multinationaler Konzerne, alle sind der Glücksdroge verfallen.

 

Mittendrin Joachim A. Gerke, ein Sozialhilfeempfänger mit literarischen Ambitionen - und einem Problem hinsichtlich der täglichen Zufuhr des Medikaments, das ihm sein Hausarzt plötzlich verweigert. Ein Medikament, das inzwischen eine Gesellschaft steuert, die beunruhigend genau nach der unseren klingt. Eine Gesellschaft am Rande des Nervenzusammenbruchs.

 

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Christoph Höhtker

Schlachthof und Ordnung

Roman

Gebunden mit Schutzumschlag, Lesebändchen

Großes Format, 409 Seiten

ISBN: 978-3-86337-180-7

24,00 € (D)

PRESSE- UND LESERSTIMMEN

 

»Deutschland 2023. Ein hochpotentes Psychopharmakon hat das Leben für eine nicht unwesentliche Anzahl an Bevölkerungsmitgliedern wieder zu einem Leben gemacht: Marazepam heißt die allmächtige Arznei. Alles Positive holt sie heraus und killt dysfunktionale Persönlichkeitsmerkmale. Dummerweise weiß man bislang von niemandem, dem es gelungen ist, sich 'aus der Umklammerung des wirkungsvollsten, wundervollsten und gefährlichsten Benzodiazepins zu befreien, das je das Licht der Welt erblickt und intensiviert hatte...' . Im Vergleich zum lakonischen Minimalismus normaler 250-Seiten-Romane macht dieses übervolle Buch mit seiner hyperästhetisierten Sprache so viel mehr Spaß.«

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

 

 

»Ein großartiges, intelligentes Buch, das aus der Krise eine Groteske und aus apokalyptischen Übertreibungen eine absurd wahr wirkende Zukunft macht. Der Roman spielt in den Jahren 2022 und 2023. Er spielt in Frankreich, Deutschland und Amerika. Vor allem aber: Er spielt in unseren Köpfen.«

Paul Jandl, NZZ (mehr online)

 

»Ein erstaunliches und unglaublich witziges Buch. Es ist übersprudelnd, voller wirrer Ideen und oft grotesk. Aber es ist stets ein Lesespaß, besonders durch den Wortwitz und die durchgeknallte Handlung. Das literarische Verwirrspiel nistet sich im Kopf des Lesers ein und polarisiert, erheitert, unterhält und kann auch abschrecken. Ein satirisches, finsteres Werk. Ein fantastischer Roman

Hauke Harder, Buchhandlung Almut Schmidt

 

»Man liest wie in einem Rausch. Ein tentakelartiger Roman, ein Roman wie eine Möbiusschleife oder wie ein Bild von M.C. Escher. Am besten lesen Sie das Buch in einem Zug durch, in hoher Dosis sozusagen.«

Gesa Schneider, Literaturhaus Zürich

 

»Meine Lieblingsstelle? Ja, so von Seite 7 bis Seite 409 ungefähr ...«

Paddy Kasperczek, Buchhandlung am Schanzenviertel

 

»Christoph Höhtkers Tempo, Eloquenz und Textformjonglage machen den Roman zu einem aussergewöhnlichen literarischen Vergnügen.«

Mareike Haase, Literarischer Monat

 

»Selten trafen Intellekt und Witz auf einmal auf so hohem Niveau zusammen. Fragen Sie nicht nach Risiken und Nebenwirkungen. Noch nie stand so früh fest: Das beste Buch der Saison hat einen weißen Einband mit roter Schrift und trägt den Namen 'Schlachthof und Ordnung'

Karsten Koblo, aus-erlesen.de

 

»Alles in allem ein typsicher Höhtker-Roman: exzentrisch, exzessiv, zynisch, High-Life-hochgepitcht - und auf der anderen Seite ein Exempel praller Erzähllust, überbordender Fantasie und surreal ausufernder Handlungsstränge.«

Walter Gödden, Westfalenspiegel

 

»Ein psychodelischer Stafettenlauf: Todkomische Managersatire jagt Terrorroman jagt Krieg der Geschlechter. Und wir beginnen zu ahnen, das Schlachthof und Ordnung – wie jede Literatur? – Entzugstagebuch und Rauschgift in einem ist.«

Daniela Janser, WOZ

 

»Beissend ironisch beschreibt Christoph Höhtker unsere sehr nahe Zukunft und lässt dabei kein Klischee aus. West- und Ostdeutsche aber vor allem die Amerikaner kriegen hier ihr Fett weg.«

voiceofthestreet.de (mehr online)

 

»Ein vielstimmiger, im besten Sinn ausufernder Roman, ein grandios angerichteter, erzählfreudiger, zuweilen erzählwütiger Weltentwurf: Mit an Borges, Bolaño und Benoziglio gemahnender Freude an Umwegen und auch Abkürzungen, mit einer Verfeinerungslust am Detail, mit dem Mut zur weltumfassenden und welteinfassenden Erzählung entwirft Christoph Höhtker einen Text, der austeilt, einsteckt und ansteckt, der denkt, schafft und wiehert, der über die berüchtigte Einheit von Temperatur, Tempo und Technik hinwegeilt wie weiland Heiland. Bei all diesem Furiosum ist dies vor allem ein überaus sorgfältiger, gerade in der Zerstreuung sorgfältiger Roman, der sich selbst dreht und wendet, der sein Geschriebensein zum Thema macht.«

Stefan Humbel, Solothurner Literaturtage

 

 

»Ich war immer der Überzeugung, dass kein Pharmazeutikum uns von der Unerträglichkeit dieser Welt befreien kann. Gerade noch einmal Schlachthof und Ordnung gelesen. Ich habe mich geirrt.«

Philipp Theisohn (mehr hier)

 

»Sein neuester Roman wird seinem Ruf gerecht: Ironisch ist er, skurril, aber auch humoresk, satirisch, fesselnd geschrieben. Und was die Leser/-innen den Atem anhalten lässt: Das alles ist trotz aller Überzeichnung absolut realitätsnah. Echt lesenswert!«

Buchprofile / Medienprofile

 

»Echt jetzt? Schon zu Ende? Wo bitte sind die nächsten 416 Seiten? Es war mir ein Vergnügen, ein Fluidum aus Ereignissen, Ideen, Kuriositäten, Frivolitäten und ab und an diese Abstürze ins poetische Nichts der Melancholie. ›Iron Sky‹ meets ›Valley of the Dolls‹. Gratuliere zu einem Buch, das sich gegen alles, was normalerweise ein Buch ausmacht, sträubt – und trotzdem easy lesbar ist.«

Simone Meier, Autorin (mehr hier)

 

 

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