»Ich mag Loß‘ Art des Anzitierens. Das ist wie Breaking Bad, diese Art von Aktualitätsbezug nach amerikanischem Erzählprinzip.« Nora Gomringer

 

 

Ein Passagierflugzeug stürzt über dem Südpazifik ab. Unter den Passagieren, die nicht sofort ertrinken, ist die 22-jährige Marina Palm. Tagelang treibt sie, festgeklammert an einen Fenstersitz, auf dem Ozean. Dann erscheint am Horizont eine einsame Insel. 25 Jahre lang ist Marina verschollen. Und für den Leser bleibt sie es auch.

 

Lennardt Loß erzählt in seinem Debüt keine Robinson Crusoe Geschichte, sondern von Menschen, deren Lebenswege sich mit dem seiner Hauptfigur kreuzen. Da ist ein ehemaliger RAF-Terrorist, der die ersten zwei Tage mit Marina auf dem Ozean treibt. Oder ein neurotisches Handmodel aus Kanada, das auf Google Earth das Satellitenbild eines scheinbar unbewohnten Pazifikatolls entdeckt, auf dessen Strand HELP geschrieben steht. Marinas Vater, ein Bauunter-nehmer zwischen Größenwahn und Lächerlichkeit, ihre geltungssüchtige Mutter, die den Verlust der Tochter durch das Drehen eines Splatterfilms verarbeitet, und ihr Freund, ein Nachwuchsboxer, der mit Marinas Geschichte viel Geld verdient. Sieben skurrile, abgründige Kapitel, jedes eine Short Story für sich. Mit viel schwarzem Humor,
nie aber zynisch.

 

Zum Autor.

 

Zum Porträt-Video anlässlich des Bachmann-Wettbewerbs 2018 geht es hier.

 

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Und andere Formen menschlichen Versagens

Geb., mittleres Format
159 Seiten
€ 20,00 (D)
€ 20,60 (A)


978-3-86337-175-3

 

Auch als eBook erhältlich
978-3-86337-147-0

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Presse- und Leserstimmen:

 

»Lennardt Loß‘ Interesse für seine Figuren springt auch auf mich über, und ich werde über den Text hinausgetragenInsa Wilke

 

»Das Allerschönste ist, dass man Loß auch politisch lesen kann. Mit den krassen Bildern der Absurditäten des Kapitalismus nimmt Loß das Kolorit der Zeit auf und montiert eine rasante und hochinteressante Geschichte.« Michael Wiederstein

 

»Loß fesselt mit einer stilsicheren Melange aus lakonischen Dialogen, genauer Milieu-Beobachtung und der Kunst, rasant, aber mitvollziehbar zwischen Zeitebenen zu springen. Eine Schar origineller Figuren bevölkert seinen Text, von schwulen hessischen Boxprofis bis hin zu einer kanadischen Rabenmutter. Ihre Schicksale sind auf seltsame Weise miteinander verknüpft. Das ist ein intelligent angelegtes und ziemlich unterhaltsames Experiment, das liest sich packend weg, teils bitterkomisch, teils erschütternd.« Florian Arnold, Braunschweiger Zeitung

 

»In sieben Short Stories, die auf überraschende Weise miteinander verwoben sind, erzählt Lennardt Loß vom Alltag am Rand der deutschen Mittelstandidylle: von Parkhaus-Tycoonen, Splatter-Filmerinnen, schwulen Boxern und und und...Und alles mal ironisch, mal skurril, abgründig und einfühlsam. Ein großer, tiefer und schöner Lesespaß!« Peter Fuhrmann, Beltz Buchhandlung, Weinheim

 

»Mit einer Leichtigkeit, sogar Coolness wagt sich der Autor an seine Figuren und Geschichten heran, die aus ihm herauszusprudeln scheinen. Die Stärke des Buches liegt darin, wie die einzelnen Stränge miteinander verbunden sind.  Ein Roman als Puzzle mit einer Fülle an kleinen Details, Hinweisen und HumorHauke Harder, leseschatz.com

 

»Ein kleiner, feiner Roman, der durch Sprachwitz, feine Ironie und gekonnte Verknappung besticht!« Georg Büchner Buchladen, Berlin

 

»Dieses Buch hat mich unglaublich begeistert - sprachlich und inhaltlich. Es ist von der Handlung her wie ein Kraken, der seinen Arm um das Schicksal der Protagonistin windet. [...] Es ist keine Robinson-Crusoe-Geschichte im herkömmlichen Sinne, aber ein Buch, das schon fast mit einer Coolness entworfen ist, die mir unglaublich viel Spaß gemacht hat.« Hauke Harder,

Leseschatz-TV

 

»Wie Netflix zum Lesen: Der Jungautor spinnt in seinem Romandebüt eine aberwitzige Geschichte nach dem Vorbild populärer amerikanischer Fernsehserien: voller Cliffhanger und Plot-Twists.« Maik Brüggemeyer, Deutschlandfunk

 

»Lennardt Loß zeigt, dass er unterhalten kann und gleichzeitig einen kritischen Blick hat. Er hat ein unheimlich handlungsstarkes Buch mit unglaublich komischen und wahrhaftigen Dialogen geschrieben. Wie er verfährt, hat fast etwas Filmisches. Ich glaube, dass wir noch viel von ihm hören werden.« hr2

 

»In mehreren, brillant konstruierten Episoden erzählt Loß skurrile Lebensgeschichten zwischen menschlichem Abgrund und Exzentrik.« Christian Straub, ekz.bibliotheksservice
 
»Für alle Leser mit Spaß an schwarzem Humor und abgründigen Charakterstudien ein kurzweiliger, abwechslungsreicher Geschichtenband.« Stefanie Drüsedau, Newsletter des Evangelischen Literaturportals
 
»Ein echtes Kleinod! Obwohl nur 159 Seiten dünn, hat es dieser Roman in sich! Ein Flugzeugabsturz über dem Pazifik markiert den Anfang und gleichzeitig den Fixpunkt dieser rasanten literarischen Achterbahnfahrt. Jedes Kapitel ist für sich eine eigene Kurzgeschichte voller skurriler Charaktere, Plottwists und Cliffhangern. Mit ungemeiner erzählerischer Dichte führt uns Loß hier in unterhaltsamer Art und Weise die Tragikomik des Lebens vor Augen. In all seiner überdrehten Realitätsfremde näher am Leben als die meisten Romane unserer Zeit.« Philip Szykulla, Thalia-Buchhandlung Lünen
 
»Mit einer Leichtigkeit, sogar Coolness wagt sich der Autor an seine Figuren und Geschichten heran, die aus ihm herauszusprudeln scheinen. Die Stärke des Buches liegt darin, wie die einzelnen Stränge miteinander verbunden sind.  Ein Roman als Puzzle mit einer Fülle an kleinen Details, Hinweisen und HumorHauke Harder, leseschatz.com
 
»Diese lässige Erzählerhaltung, die da ist, obwohl es sich um eine Katastrophe in der Katastrophe handelt, dieses Unhysterische – da liegt die ganze Komik des Texts.« Nora Gomringer
 

»Ein Buch wie ein Zyklon! 25 Jahre nach einem Flugzeugabsturz wird Marina auf einem einsamen Atoll gefunden. Was ist mit den Menschen, die sie kannte, ihren Eltern, ihrem Freund und der ganzen Menschheit inzwischen passiert? Lennardt Loß ist ein herrlich eigenwilliger Erzähler, der mich aber voll und ganz im Sturm erobert hat. Ungemein berauschend ist dieses Buch geschrieben und zeigt uns völlig ohne Klage unser unmenschliches Tun mit einem trockenen und klaren Humor. Ich liebe ja den Ton in Heinrich Steinfests Romanen, hier habe ich endlich einen Autoren gefunden, der einem Vergleich mit Steinfest tatsächlich standhalten kann.« Manuela Hofstätter, lesefieber.ch

 

»Der Autor fokussiert in direkter phantasievoller Spannungskonstruktion besondere Lebenssituationen, in denen sich alles auf den Kopf stellt und das Spiegelbild des Lebenslaufes im skurrilen Rundumblick zerschellt.« Walter Pobaschnig, literaturoutdoors.com

 

»Sieben Short Storys, die um eine verschollene Person kreisen, schwarzer Humor, hohe Präzision, Roland Kaiser. Mir macht das großen Spaß Andreas Thamm, SuppKultur

 

»Ich habe dieses Buch sehr gern gelesen!« my_book_world

 

»Lennard Loß´ Roman betreibt die Kunst des Fabulierens, seine Sätze sind ein wilder Ritt durch das Dickicht aufblitzender Zusammenhänge, Abschnitte, die augenzwinkernd beweisen, dass im Endeffekt wohl doch alles auf dieser Welt miteinander verknüpft ist. Das hat enormen Witz.« Guy Helminger, Tageblatt (Luxemburg)

 

»Wer die Ästhetik des Kurzweilligen akzeptiert, kommt schnell in den Genuss eines gekonnten Erzählens, das ungemein zielsicher Dynamik, Ironie und einen Sinn für Perspektivwechsel kombiniert. Weit weg von einer nur spielerischen Konstruktion eines konsumierbaren Materials öffnet der Text bei genauerem Hinsehen auch Möglichkeiten des Nachdenkens über die Absurdität gegenwärtiger Gleichzeitigkeiten und spielt auf virtuose Art und Weise mit Aspketen der Exisentialität: Das eigentlich dramatische Ereignis (der Flugzeugabsturz) wird so eingebettet in ökonomische und konsumistische Kalküle, entfaltet darüber seine groteske Färbung und wirkt letztlich doch nicht allzu weit entfernt von der Lebenswirklichkeit des 21. Jahrhunderts.« Simon Scharf, literaturkritik.de

 

»Loß stattet seine Charaktere mit reichlich Ecken und Kanten aus. Präzise in der Sprache und nicht ohne eine Portion schwarzen Hurmors lässt er den Leser in die Abgründe seiner Figuren blicken: Sie sind unsympathisch, begehen Fehler, geben ihren Versuchungen nach und sie lassen ihre Mitmenschen leiden. Die Lust des Autors am Erzählen und sein Gespür für stories machen Und andere Formen des menschlichen Versagens zu einem ankurzweiligen wie interssanten Lesevergnügen.« Max Eisenbarth, autorenbuchhandlung marx & co, Frankfurt

 

»Ein kleines Schmuckstück und für mich ein Jahreshighlight:

Lennardt Loß schafft es in seinem Debütroman auf gerade einmal 150 Seiten so fantastisch ausgearbeitete Charaktere zu erschaffen, dass man während des Lesens schon nach mehr lechzt. Jedes Wort steht an der richtigen Stelle und sorgt für einen Sog, dass man den Roman gar nicht aus der Hand legen will. Manche Stelle liest man mehrmals, weil seine Wortwahl so treffend ist und nicht besser hätte sein können. Unbedingte Leseempfehlung! Ich freu mich auf alles weitere, dass Loß in den nächsten Jahren hoffentlich schreiben wird.« Hannah Conzendorf, Humoresk - Noch eine Bücherblog, Köln

 

»Bei diesem Buch kommt man in den Genuss eines gekonnten Erzählens, das ungemein zielsicher Dynamik, Ironie und einen Sinn für Perspektivwechsel kombiniert. Weit weg von einer nur spielerischen Konstruktion eines konsumierbaren Materials öffnet der Text bei genauerem Hinsehen auch Möglichkeiten des Nachdenkens über die Absurdität gegenwärtiger Gleichzeitigkeiten und spielt auf virtuose Art und Weise mit Aspekten der Existentialität.« Simon Scharf, literaturkritik.de