… Angeblich gehört der Täter einer Organisation an, deren Name aus einem schlechten Kriminalroman stammen könnte: ›Die Rote Hand‹…
Frankfurter Rundschau, 9. März 1959

 

Arnolt Streich, ehemaliger Fremdenlegionär, lebt nach Kriegseinsätzen in Indochina und Algerien zurückgezogen in Frankfurt am Main. Mehr schlecht als recht verdient er sich seinen Lebensunterhalt als Wachmann auf einem heruntergekommenen Garagenhof. Verfolgt von den Dämonen seiner Kriege, verbringt er die Tage mit Wachgängen, Bier-Gesprächen am nahen Wasserhäuschen, gelegent-lichen Besuchen im Boxclub oder eines gewissen Etablissements im Bahnhofsviertel. Unbehelligt lebt er abseits vom Rummel des Wirtschaftswachstums der Endfünfzigerjahre, bis (und hier kommen wahre Fakten ins Spiel) am 3. März 1959 in einer seiner Garagen eine Autobombe detoniert. Das Opfer: Ein deutscher Waffenhändler, der mit seinen Lieferungen an die algerische Befreiungsbewegung eine Menge Geld verdient …

Die Rote Hand – das klingt nach einem schlechten Kriminalroman. Aber die Wirklichkeit schreibt manchmal schlechte Geschichten, denn diese Organisation gab es tatsächlich. Jürgen Heimbach, Profi des »literarischen Kriminalromans«, hat die historischen Fakten genau recherchiert und daraus einen Stoff gewebt, der so fein wie spannend, um nicht zu sagen: filmreif ist. Ein film noir, leiser Jazz, dunkle Straßen – und das Bild von Männern in Trenchcoats mit hochgeschlagenem Kragen.

Zum Autor.

22,00
inkl. MwSt.
In den Warenkorb

Die Rote Hand

Geb., mittleres Format
336 Seiten
€ 22,00 (D)
€ 22,70 (A)


978-3-86337-177-7

 

Auch als eBook erhältlich:
978-3-86337-148-7

Mehr anzeigen >>


Die Rote Hand

22,00inkl. MwSt.

Geb., mittleres Format
336 Seiten
€ 22,00 (D)
€ 22,70 (A)


978-3-86337-177-7

 

Auch als eBook erhältlich:
978-3-86337-148-7


Mehr anzeigen >>


 

Presse- und Leserstimmen:

 

»Was als 'Roman' auf dem Cover bezeichnet wird, entwickelt sich zu einem knallharten Thriller. Eine spannende Story und zudem eine Anregung, sich mit der Zeit der Unabhängigkeits-bestrebungen Algeriens und deren Begleitumständen zu beschäftigen.«
Heinz Bielstein, KrimiLese

 

»Jürgen Heimbach gelingt mit seinem neusten Roman Die Rote Hand ein spannendes, gut lesbares und in seiner Bildsprache beinahe filmreifes Werk, welches nicht nur sehr gut unterhält, sondern den Leser animiert, sich tiefer in die historischen Ereignisse einzulesen. Ein meiner Meinung nach lesens- und empfehlenswertes Buch! «

Christian Funke, We Want Media

 

»Lesenswert

Peter Körte, FAZ

 

»Heimbachs Roman ist außerordentlich atmosphärisch und wie nebenbei informativ -  Gratulation!«

Monika Trapp, Buchhandlung Villa Hermann

 

»Auf der Grundlage authentischer Fälle hat Heimbach mit psychologischem Gespür einen atmosphärisch dichten Crime Noir geschrieben, der die politische und wirtschaftliche Szenerie jener Jahre auf spannende und kritische Weise realitätsnah einfängt.«

Jürgen Seefeldt, ekz Bibliotheksservice

 

»Heimbach entwirft eine Atmosphäre, als sei man als Zuhörer mitten in einem Schwarz-Weiß-Film aus der damaligen Zeit angelangt.«

Main Spitze

 

»Frankfurt in den 50er Jahren, Jazz und dunkle Straßen. Ein Hauch Noir. Heimbach, den man durch seine bei Pendragon erschienene Trilogie kennt, ist ein weiterer Vertreter der Sparte »höchstbegabt, aber schmählich vernachlässigt«. Ein Buch dem ich möglichst viel Leser und positives Feedback wünsche.«

Stefan Heidsiek, crimealley

 

»Ein historischer Thriller, wirklich gut geschrieben: Jürgen Heimbach hat nicht nur gut recherchiert, er hat auch einen sehr spannenden Noir-Krimi hingelegt, der, atmosphärisch dicht geschrieben, den Leser nicht loslässt. Stück für Stück verdichten sich die Ereignisse, Fäden werden zusammengeführt, gemischt mit Frankfurter Fail der Nachkriegszeit. Ein Thriller erster Sahne, Noir, historisch und superspannend!«

Sabine Ibing, Literaturblog Sabine Ibing

 

»Die Stimmung düster, die Hauptfigur lakonisch, das Setting: die Zeit des deutschen Wirtschaftswunders, eine Zeit also, in der alles und nichts möglich schien. Die Zutaten zu diesem Krimi passen so ausgezeichnet zusammen, dass es nicht verwundern kann, wie gut das Ergebnis mundet. An den besten Stellen erinnert es ein wenig an den lengendären Jörg Fauser, gleichzeitig sind die historischen Fakten so sorgfältig recherchiert, wie man es etwa von Volker Kutscher Gereon-Rath-Krimis kennt.« Bücher Magazin