Der erste Teil des besonders wertvoll ausgestalteten Bandes mit dem Titel Nachtschicht versammelt die letzten Gedichte von Erika Burkart: 58 luftige und fragile Texte, Aufzeichnungen einer Sterbenden, die sich selbst mit schonungsloser Genauigkeit beobachtet, solange sie Worte hat. Ergänzt werden die Texte durch faksimilierte Abbildungen der Handschrift der Dichterin.

Auf Nachtschicht folgt mit Schattenzone ein poetisches Pendant: Gedichte des Lebensgefährten Ernst Halter, der mit seiner Frau den letzten Weg am Ende eines langen Zusammenseins gegangen ist. Ergänzt werden die beiden lyrischen Stimmen von einem essayistischen Text Ernst Halters, der in den Kosmos der Nachtschicht einführt und ihn kommentiert.

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