Über weissbooks.w

 

Zu Jahresbeginn 2008 gründeten Anya Schutzbach und Rainer Weiss den Verlag weissbooks.w. Die Idee, gemeinsam einen Verlag zu gründen, entwickelte sich bereits im Sommer 2007 und nahm in den Folgemonaten zunehmend Gestalt an. Im Herbst 2007 stellten Schutzbach und Weiss auf der Frankfurter Buchmesse ihr Verlagskonzept der Öffentlichkeit vor. Das Konzept hatte Erfolg: weissbooks.w wurde im März des Folgejahres auf der Leipziger Buchmesse mit einem Award für den „Newcomer des Jahres“ ausgezeichnet. Im Mai 2009 erhielt das junge Unternehmen den Gründerpreis der Stadt Frankfurt.

 

Bis Ende 2017 waren die ehemalige Marketing-Chefin und der einstige Programmgeschäftsführer der Suhrkamp-Gruppe beide Geschäftsführer der Weissbooks GmbH; Anya Schutzbach verantwortete das operative Geschäft (Vertrieb/Verkauf, Werbung/Marketing und Herstellung), Rainer Weiss war zuständig für das Programm (incl. Lektorat), Presse, Rechte & Lizenzen und Veranstaltungen. Seit Anfang 2018 ist Anya Schutzbach alleinige Geschäftsführerin der Weissbooks GmbH. Unterstützt wird sie von Robin Schmerer.

 

Das „Gesicht“ des Verlags

 

Der Auftritt des Verlags in der Öffentlichkeit setzte ein deutliches Zeichen gegen den Trend: Die ersten fünf Bücher, die am 25. Februar 2008 erschienen, bestachen durch ihr absolut puristisches Erscheinungsbild, durch reine, karge, kraftvolle Typographie und hartes schwarz/weiß: Die Entwicklung der Marke weissbooks.w, des Logos, der Umschläge, kurz: der corporate identitiy lag in den Händen des Schweizer Gestalters Fritz Gottschalk (Gottschalk + Ash Int’l, Zürich), der mit diesem Auftrag in dem Band „Masters of Design / Logos & Identity“ (Rockport 2008) aufgenommen wurde, in dem die weltweit 25 besten Gestalter vorgestellt werden.

 

Ein ausführliches Interview mit Fritz Gottschalk finden Sie hier:
http://www.boersenblatt.net/sixcms/detail.php?id=320856

 

Dieser mutige Schritt gegen die Konventionen wurde von der Branchenzeitschrift BuchMarkt mit einem Award für den „Newcomer des Jahres“ ausgezeichnet: „Extrem mutig, fand die Jury und auch so clever vorbereitet, dass man nun in verschiedene Richtungen weitermachen kann. Innerhalb kürzester Zeit wurde aus dem Neugründer eine Marke mit hohem Wiedererkennungswert“.

 

Die Gestaltung

 

Seit Herbst 2009 werden die Cover von Julia Borgwardt (borgwardt design, Berlin) gestaltet. Das "weissbook" zeigt sich seitdem mit illustrativen Elementen auf weißem Grund. Diese behutsame Einführung von Emotion und eigenwilligen Motiven stellt eine konsequente Weiterentwicklung der von Fritz Gottschalk konzipierten Corporate Identity dar. Die Komponenten "Farbe" und "Symbol", resp. "Icon" erweitern das Grundgerüst und brechen es auf - ohne daß dabei das Rückgrat der CI gebrochen wird.

 

Das Programm

 

Das Programm von weissbooks.w umfasst im Kern Belletristik und erzählendes Sachbuch. Erweitert wurde das Programmprofil ab 2010 um das Segment "Feine Geschenkbücher": Charmante Bücher im kleinen Format oder bibliophile Haiku-Editionen und Bildbände in limitierter Auflage.

 

Im Zentrum steht jedoch die deutsche Gegenwartsliteratur, erweitert durch ausgewählte internationale Literatur (mit den Schwerpunkten Schweiz, Niederlande und Osteuropa). Ergänzt wird das belletristische Programm durch das sogenannte "Erzählende Sachbuch" und eine schmale Lyrik-Edition. In regelmäßig unregelmäßigen Abständen liefert der Verlag aber auch Bücher "außer der Reihe" wie aufwändig gestaltete, bibliophile Sondereditionen. Seit seiner Gründung wurden über 140 Titel publiziert, nahezu alle liegen auch als eBook vor.

 

Preise und Auszeichnungen:

 

weissbooks.w: Newcomer des Jahres 2008, Gründerpreis der Stadt Frankfurt 2009


Luna Al-Mousli:         Österreichischer Kinder- und Jugendbuchpreis 2017

                                White Raven Award

Artur Becker:            Chamisso-Preis 2009, Massimo-Stipendium 2010 in Venedig

                                DIALOG-Preis der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Bundesverband 2012

Barbara Bongartz:      Stadtschreiberin der Stadt Hausach im Schwarzwald 2009
Pauline de Bok:         Annalise-Wagner-Preis 2010 für "Blankow oder Das Verlangen nach Heimat"

Dorothea Dieckmann: Stadtschreiberin der Stadt Dresden, Sommer 2009
Jacqueline Moser:      Werkbeitrag der Literaturförderung der Pro Helvetia

Thomas Schenk:       Werkjahr der Stadt Zürich, 2010
Daniel Zahno:            Werkbeitrag der Literaturförderung der Pro Helvetia

                                Stipendium des German House der New York University

 

weissbooks’n friends:   2. Platz beim book’n ball cup, Köln 2009

weissbooks'n friends:   3. Platz beim book'n ball cup, Münster 2010