Über weissbooks.w

 

Zu Jahresbeginn 2008 gründeten Anya Schutzbach und Rainer Weiss den Verlag weissbooks.w. Die ehemalige Marketing-Chefin und der einstige Programmgeschäftsführer der Suhrkamp Gruppe sind beide Geschäftsführer der Weissbooks GmbH; Anya Schutzbach verantwortet das operative Geschäft (Vertrieb/Verkauf, Werbung/Marketing und Herstellung), Rainer Weiss ist zuständig für das Programm (incl. Lektorat), Presse, Rechte & Lizenzen, Veranstaltungen.


Die Idee, gemeinsam einen Verlag zu gründen,  entwickelte sich im Sommer 2007 und nahm in den Folgemonaten zunehmend Gestalt an. Auf der Frankfurter Buchmesse im Herbst 2007 stellten Schutzbach und Weiss ihr Verlagskonzept der Öffentlichkeit vor. Das Konzept hatte Erfolg: weissbooks.w wurde auf der Leipziger Buchmesse im März 2009 mit einem Award für den „Newcomer des Jahres“ ausgezeichnet, im Mai 2009 erhielt das junge Unternehmen den Gründerpreis der Stadt Frankfurt.

 

 

Das „Gesicht“ des Verlags

 

Der Auftritt des Verlags in der Öffentlichkeit setzte ein deutliches Zeichen gegen den Trend: Die ersten fünf Bücher, die am 25. Februar 2008 erschienen, bestachen durch ihr absolut puristisches Erscheinungsbild, durch reine, karge, kraftvolle Typographie und hartes schwarz/weiß: Die Entwicklung der Marke weissbooks.w, des Logos, der Umschläge, kurz: der corporate identitiy lag in den Händen des Schweizer Gestalters Fritz Gottschalk (Gottschalk + Ash Int’l, Zürich), der mit diesem Auftrag im übrigen aufgenommen ist in dem Band „Masters of Design / Logos & Identity“ (Rockport 2008), in dem die weltweit 25 besten Gestalter vorgestellt werden.

 

Ein ausführliches Interview mit Fritz Gottschalk finden Sie hier:
http://www.boersenblatt.net/sixcms/detail.php?id=320856

 

Dieser mutige Schritt gegen die Konventionen wurde von der Branchenzeitschrift BuchMarkt ausgezeichnet mit einem Award für den „Newcomer des Jahres“: „Extrem mutig, fand die Jury und auch so clever vorbereitet, dass man nun in verschiedene Richtungen weitermachen kann. Innerhalb kürzester Zeit wurde aus dem Neugründer eine Marke mit hohem Wiedererkennungswert“.

 

Gestaltung

 

Seit Herbst 2009 werden die Cover von Julia Borgwardt (borgwardt design, Berlin) gestaltet. Das "weissbook" zeigt sich seitdem mit illustrativen Elementen auf weißem Grund. Diese behutsame Einführung von Emotion und eigenwilligen Motiven stellt eine konsequente Weiterentwicklung der von Fritz Gottschalk konzipierten Corporate Identity dar. Die Komponenten "Farbe" und "Symbol", resp. "Icon" erweitern das Grundgerüst und brechen es auf - ohne daß dabei das Rückgrat der CI gebrochen wird.

 

Das Programm von weissbooks.w umfasst im Kern Belletristik und erzählendes Sachbuch. Erweitert wurde das Programmprofil ab 2010 um das Segment "Feine Geschenkbücher": Charmant illustrierte Gedichte im kleinen Format, in Kunstleder gebunden ("Mein lieber Fisch", "Sturm und Tang", "Hund & Katz") - oder bibliophile Haiku-Editionen in limitierter Auflage.

 

 

Im Zentrum steht jedoch die deutsche Gegenwartsliteratur, erweitert durch ausgewählte internationale Literatur (mit den Schwerpunkten Schweiz, Niederlande und Osteuropa). Ergänzt wird das belletristische Programm durch das sogenannte "Erzählende Sachbuch" und eine schmale Lyrik-Edition. In regelmäßig unregelmäßigen Abständen liefert der Verlag aber auch Bücher "außer der Reihe": Aufwändig gestaltete, bibliophile Sondereditionen in limitierten Auflagen. Seit seiner Gründung wurden knapp über 100 Titel publiziert, nahezu alle liegen auch als eBook vor.

 

Preise und Auszeichnungen:

 

weissbooks.w: Newcomer des Jahres 2008, Gründerpreis der Stadt Frankfurt 2009


Artur Becker:   Chamisso-Preis 2009, Massimo-Stipendium 2010 in Venedig;

                       DIALOG-Preis der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Bundesverband 2012

Barbara Bongartz:   Stadtschreiberin der Stadt Hausach im Schwarzwald 2009
Pauline de Bok:   Annalise-Wagner-Preis 2010 für "Blankow oder Das Verlangen nach Heimat"

Dorothea Dieckmann:   Stadtschreiberin der Stadt Dresden, Sommer 2009
Jacqueline Moser:   Werkbeitrag der Literaturförderung der Pro Helvetia
Daniel Zahno:   Werkbeitrag der Literaturförderung der Pro Helvetia;

                       Stipendium des German House der New York University

Thomas Schenk:   Werkjahr der Stadt Zürich, 2010

 

weissbooks’n friends:   2. Platz beim book’n ball cup, Köln 2009

weissbooks'n friends:   3. Platz beim book'n ball cup, Münster 2010