Bücher | Presse | Veranstaltungen | Kontakt| Offene Stellen | Impressum
 

Artur Becker
Wodka und Messer. Lied vom Ertrinken

Buch | Autor | Veranstaltungen | Presse | alle Bücher

Erträumt und ertrunken: Die Romane des Herbstes

Frankfurter Allgemeine Zeitung

"Becker ist literarisch ein Rumpelfüßler, vielleicht auch nur ein Versteckspieler. Aber er fabuliert so atemlos munter, so unverschämt rabiat drauflos, dass man ihm Stilbrüche, Konstruktionsschwächen und sogar die gelegentliche Geschwätzigkeit verzeiht.”

(Martin Halter, FAZ)

"Typischer osteuropäischer schräger Sound zwischen Heulen und Lachen mit einer slawischen Erzählmanier, wie wir's Westler in unserer Sehnsucht nach weiten Weizenfeldern lieben."

Urs Heinz Aerni

„Einfach, traurig, beschwingt, pathetisch, uferlos und überladen, und alles zur gleichen Zeit.“

Ulrich Rüdenauer Der Falter, Wien

"Ein scharfer und schöner Roman... Ein herrlicher Roman voller eigenwilliger Typen."

Hajo Steinert, Focus

Roman
Geb., 472 Seiten
€ 22,- (D)/ € 22,70 (A) / CHF 39.90
(978-3-940888-28-0)

Kuba Dernicki ist ein glücklicher Mensch. Er hat Arbeit und Familie und lebt seit vielen Jahren im Paradies, in Deutschland. Doch eines Tages treibt ihn eine starke Sehnsucht zurück nach Polen, in die alte Heimat, an die Stätten seiner Kindheit, an den Dadajsee. In eine wunderschöne Landschaft, bevölkert von überaus eigenwilligen Menschen, die mit List, Humor und Wodka überleben. Und die sich Geschichten erzählen, in denen die Toten… alles andere als tot sind.
Wie Marta, Kubas junge Geliebte, die vor vielen Jahren auf der Flucht vor kommunistischen Häschern im eiskalten Dadajsee ertrunken ist – und die in der Hoteldirektorin Justyna Star (einer Doppelgängerin?) weiter lebt, schön und begehrlich, wie damals. Kein Wunder, daß Kuba sich in Justyna verliebt und daß von nun an ein ganzes Dorf verrückt spielt, der Bürgermeister Król wie der Pfarrer Kazimierz, die einäugige Tante Ala wie Wojtek, ihr Galan. Und in deren Mitte taumelt Kuba, den ein sprechendes Messer begleitet, von Augenblick zu Augenblick, hinein ins Herz der Erinnerung.
„Wodka und Messer“ ist ein Heimatroman, ein Liebesroman, ein Buch, über dem der polnische Himmel leuchtet, „sternhagelvoll wie die Männer von Bartoszyce, wie die Fische im Dadajsee.“