Kerstin Schneider

Maries Akte. Das Geheimnis einer Familie

Pressestimmen

"Ein berührendes und mutiges Buch."

Ulrike Heike Müller, Financial Times Deutschland

"Ein brilliantes Sachbuch!"

Evelyn Finger, Die Zeit

"Kerstin Schneider hat in ihrem Buch ,Maries Akte' ein packendes Stück Familiengeschichte aufgeschrieben ... Der Titel täuscht! ,Maries Akte' ... das klingt nach staubigen Archiven, dröger Beamtensprache und vergilbtem Papier, nach Paragraphen und mühsamen Lesestoff. ,Maries Akte' ist das genaue Gegenteil. ,Maries Akte' ist zunächst geheimnisvoll, immer authentisch und durchweg lebendig."

Ilka Mertz, Lübecker Nachrichten

"„Kerstin Schneiders Buch liest sich spannend wie ein Krimi. Es zeigt auf, wie unterschiedlich der jeweilige Zeitgeist den Wert eines Menschen bemisst. Dabei gelingt es der Autorin auf eindrucksvolle Weise, anhand ihrer eigenen Familiengeschichte die verstören-den Aspekte früherer Zeiten zu enthüllen, die nur scheinbar vergangen sind.“"

Gemeindebrief der evangelischen Kirchengemeinde Kirchherten

"In ,Maries Akte' enthüllt Kerstin Schneider ein Familiengeheimnis und einen politischen Skandal ... Am Beginn ihrer Reise in die Vergangenheit kann Kerstin Schneider nur ahnen, wie politisch die private Wahrheit wird, wie exemplarisch für den Umgang der Deutschen mit allen, die nicht der Norm entsprechen ... Gegen Desinteresse und Bequemlichkeit schreibt sie an, zunächst erzählend, ausmalend, dann zunehmend mit bitterem Zorn ..."

Janina Fleischer, Leipziger Volkszeitung

"Ein Buch, das wohl zu den interessantesten des Herbstes 2008 gehören dürfte. Wer es zur Hand nimmt, sei er auch Krimifreund oder einer der auf Fakten, Fakten, Fakten aus ist, wird es kaum wieder aus der Hand legen ..."

Klaus Wilke, Lausitzer Rundschau

"Eine im wahrsten Sinne des Wortes irre Geschichte ... Das Buch basiert auf Aktenmaterial , ist trotz seiner Faktenfülle jedoch spannend geschrieben wie ein Krimi ..."

Bernd Kaufmann, Magdeburger Volksstimme

"Es ist ein reiches, vielschichtiges Buch, das Kerstin Schneider da gelungen ist... Der Auftakt erinnert an Daphne Du Maurier: ,Ich weiß jetzt, was ein Fluch ist.' Aber Kerstin Schneiders Buch ist kein Roman und romantisch ist es schon gar nicht... Von Seite zu Seite ... entwickelt sich der raunende Duktus des Anfangs zu einem feinsinnigen Ton des Erzählens, Beginn einer Reise deren Ergebnis ungewiß ist. Geographisch nach Osten, zeitlich in die Vergangenheit ..."

Barbara Bongartz, Junge Welt

"Neben den tragischen Filiationen einer Familiengeschichte kreist das Buch um einen veritablen Skandal."

Neue Züricher Zeitung

"Unbedingt lesen"

Gerhard Buzzi, Bildzeitung

"Souverän bewältigt die Autorin den Spagat zwischen der durch Akten und Dokumente rekonstruierten Vergangenheit und der bei den Nachforschungen erlebten Gegenwart, zwischen den großen Themen deutscher Geschichte und den individuellen Schicksalen. Dass es der Autorin dabei gelingt, immer wieder auf den Kern des Buches, nämlich die Lebensgeschichte der beiden Frauen, zurückzukommen, zeigt, dass die „Stern“-Redakteurin Kerstin Schneider ihr journalistisches Handwerk vorzüglich beherrscht. Aber es ist auch die spürbare persönliche Betroffenheit, die den Leser fesselt und dafür sensibilisiert, wie nah beieinander die Verehrung als Heilige und die Vernichtung als „Geisteskranke“ liegen können."

Thomas R. Müller (Soziale Psychiatrie)

"Die Reportage ist äußerst umfassend und genau recherchiert und spannend geschrieben wie ein Krimi. Der Leser fühlt sich regelrecht einbezogen in die Recherchen und scheinbar nebenbei erhält er kurze anschauliche historische Zusatzinformationen, die ihn die Familiengeschichte als Teil der allgemeinen zeitgeschichtlichen Zustände sehen lassen... Ein sehr mutiges Buch auch, weil die Autorin die Heilige Magdalena Kade als psychisch krank entmystifiziert, vorhandene damalige ärztliche Gutachten und Stellungnahmen öffentlich macht und die Verdrängung der Realität durch die katholische Kirche. "

Dolores Herrmann, Sächsisches Staatsarchiv, Sächsisches Archivblatt April 2009

"Kerstin Schneider hat es geschafft, auf sehr persönliche Art deutlich zu machen, wie sehr das Schicksal einer Person mit den gesellschaftlichen Bedingungen verknüpft ist. "

Anneliese Mayer, Weiber Zeit

"Die Journalistin Kerstin Schneider hat über ihre Familie geforscht und dabei eine unglaubliche Geschichte aufgedeckt."

Romy Kühr, Sächsische Zeitung

"„Eine spannende und faktenreiche Familiengeschichte“"

Georg Prause, Stadtteilzeitung Dresden