»Ich schreibe, weil ich nur schreibend die Welt und den Menschen verstehen und lieben kann. Und weil ich Sehnsucht nach meinem Land und seinen Leuten habe.« Artur Becker

 

»Irgendwie erinnert mich das alles an »Yentl«; die Atmosphäre, das Klima,
wie bei Isaac Bashevis Singer, auch, wenn es kein Schtetl-Roman ist.

Es geht um Menschlichkeit, Humanismus und Tragödien, und niemand wird verurteilt.« Petra Lange, Verlagsvertreterin

 

 

 

Arthur, Ende 40, stammt aus Masuren und lebt als
Historiker und Schriftsteller in Bremen. Für Recher-chen besucht er seinen Onkel Stanisław in Kalifor-nien und erfährt von dem ehemaligen Stalinisten, dass er 1945 freiheitshungrige Menschen gefoltert hat, darunter auch Arthurs polnischen Großvater. Schockiert beschließt Arthur sein nächstes Buch ganz den Schicksalen seiner Großeltern zu widmen, die damals in Masuren ein neues Leben begonnen haben. Und so gerät er rasch in die Zeit unmittelbar nach Kriegsende, zu entsetzlichen Entschlüssen und Taten, die über Leben und Tod entscheiden. Arthur bedrängen die immer gleichen Fragen: Wie konnten all die Verbrechen geschehen? Woher kommt das Böse? Was ist Freiheit – und was ihr Preis?


Besessen vom Denken des Undenkbaren begegnet er Malwina, einer alten Freundin aus Warschau. Mit ihr verbindet ihn eine unglückliche Liebe, die ihm jedoch plötzlich überwindbar erscheint.

 

 

 

 

Zum Autor.

 

Zum Gespräch auf der SWR/ARD-Bühne der Leipziger Buchmesse geht es hier.

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Drang nach Osten

Roman
Geb., großes Format
394 Seiten

€ 24,00 (D)
€ 24,70 (A)

978-3-86337-119-7

 

Auch als eBook erhältlich:
978-3-86337-138-8

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Pressestimmen:

»Drang nach Osten ist ungezügelte Fabulierlust – auf hohem Niveau. Ein bestens recherchierter, mühelos lesbarer und immer wieder tief berührender Familienroman.« Der Tagesspiegel

 

»Becker ist ein noch immer weit unter Wert gehandelter Autor; es gibt kaum einen, der so vielschichtig und teilweise auch gewagt in einer so mitreißenden Sprache Anekdoten, Geschichten, Erinnerungen, Gegenwartsbeobachtungen und Geschichtsreflexion zu einem literarisch gelungenen Romanwerk zusammenfügen kann.

 

Es ist eine der großen Leistungen Beckers, seinen Stoff jederzeit attraktiv zu halten. Drang nach Osten ist ein theoretisch fundiertes, klug konzipiertes, vor allem aber spannend zu lesendes Buch.« Christoph Schröder, Die Zeit

 

»Artur Becker hat einen ungeheuer vielschichtigen Roman geschrieben – und das in einer wahnsinnig mitnehmenden SpracheSWR 2

 

»Wie gehen Sieger nach einem Krieg mit den Besiegten um, was empfinden gewöhnliche Menschen, wenn sie mit der Bedrohung durch Militär und einem neuen Regime konfrontiert werden? Der enorm fleißige Literat verbindet wie nur wenige die unterschiedlichen Perspektiven von Deutschen und Polen auf Europas Geschichte.« Michael Ernst, Sächsische Zeitung

 

»Artur Becker ist jemand, der das komplexe deutsch-polnische Verhältnis authentisch kennt.«

Hans-Jürgen Pohl

 

»Die Szene, in der Vater und Sohn zum Hechtangeln auf den Pluszne-See herausfahren,

gehört für mich zu den schönsten des Buches. Kurz gelingt es, die Politik aus der Familie zu halten

und Emotionen zuzulassen, Eingeständnisse, verschrobene, generationsübergreifende Liebeserklärungen.« Eric Giebel, Vitabu Vingi

 

»Becker erkundet die wechselnden Identitäten und Überzeugungen zu Beginn und Ende der kommunistischen Herrschaft und gibt ein komplexes Bild der deutsch-polnischen Beziehungen aus verschiedenen PerspektivenPeter Bräunlein, ekz