»Auf Reisen gleichen wir einem Film, der belichtet wird.
Entwickeln wird ihn die Erinnerung.« Max Frisch

Erinnerungen sind Reisen in die Vergangenheit, auf
denen das Vergangene im Handumdrehen zur Gegenwart
wird, oder mit Novalis: »Alle Erinnerung ist Gegenwart«.
Christian Kiening begibt sich auf eine solche Reise.
In 17 Kapiteln zeichnet er die Wege zweier Generationen
nach, die sich mit Kriegen, Verfolgung, Flucht, Gefangenschaft und Neubeginn konfrontiert sahen. Spuren einer Kindheit am fränkischen Main, ein Leben im besetzten Polen, das München nach 1945: Aus Fragmenten und spärlichen Überresten – Formularen, Aufzeichnungen,Dokumenten – entsteht die poetische Geschichte einer Familie, die zwischen Pragmatismus und Schwärmerei, Träumen und Sehnsüchten ihr gefährdetes Dasein gestaltet.

 

»Vor unseren Augen«, sagt der Autor, »vollzieht sich die Arbeit des Erinnerns. Für Augenblicke erhalten die Toten eine Stimme, in der sich Gewusstes und Vorgestelltes überlagern.« Christian Kienings Debüt ist ein spannendes, mutiges und erzählerisch kraftvolles Stück Literatur, eine poetische Rekonstruktion, in der wir lesend miterleben, wie Erinnerung funktioniert.

 

 

Zum Autor.

Auch als eBook erhältlich.

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Letzte Züge

Eine Geschichte
Geb., mittleres Format
200 Seiten
22,00 € (D)

22,70 € (A)

978-3-86337-126-5

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Der Verlag bedankt sich bei Stadt Zürich Kultur für die Förderung der Druckkosten dieses Buchs.

Pressestimmen

"Die losen Fäden unterschiedlicher Orte, Zeiten, Figuren und Umstände flicht der Autor zu einem Gewebe verstreuter Erinnerungen und weltpolitischer Ereignisse." Manuel Müller, Neue Zürcher Zeitung

 

Mein persönlicher Tipp: In seinem Debüt erzählt Christian Kiening mutig und verständlich vom Herkommen und Erinnern. Das ist nicht spektakulärer als in anderen deutschen Familiengeschichten; bemerkenswert aber ist die sprachliche Prägnanz und die Poesie. Das verdient Respekt und macht das Buch sehr lesenswert.“ Hildegard Elisabeth Keller, Literaturclub

Christian Kiening bei SRF Kultur im Literaturclub. Hildegard Keller empfiehlt:

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