»Wenn das gelingt, was mir Arnold empfohlen hat, müsste der Titel lauten: Nicht zur Veröffentlichung bestimmt. Nach nahezu 40 Jahren ein rücksichtsloser Blick auf Verlag, Autoren, Bücher, Manuskripte...«

So beginnt ein Manuskript, das Elisabeth Borchers, die
große Lyrikerin und legendäre Lektorin (»Das literarische
Gewissen des Suhrkamp Verlags«, pflegte Siegfried Unseld über sie zu sagen), hinterlassen hat. Zwischen 1999 und 2005 hat sie an einem autobiographischen Text gearbeitet, den sie nicht beenden konnte. Auch wenn sie Arnold Stadlers Anregung zunächst folgt und von ihren Begegnungen mit Dichtern wie Bohumil Hrabal, Uwe Johnson, Martin Walser oder Jurek Becker erzählt (und sich dabeinicht vor kräftigen Aussagen und harten Urteilen scheut), nehmen ihre Aufzeichnungen bald eine überraschende Wendung.


Mehr und mehr gleitet sie ins eigene Ich, das Ich einer Frau, die sich im hohen Alter noch einmal der Wucht und der quälenden Macht einer großen Liebe aussetzt. Wie sie, eine grande dame par excellence, dieses Lieben erfährt, ist der Kristallisationspunkt dieses Fragment gebliebenen Manuskripts – und ein ergreifendes Dokument.

 

Zur Autorin.

 

Auch als eBook erhältlich.

Ab 26. Februar erhältlich.

Elisabeth Borchers
Nicht zur Veröffentlichung
bestimmt.
Ein Fragment
Geb., mittleres Format
etwa 190 Seiten
22,00 € (D)
22,70 € (A)
978-3-86337-103-6

 

 

Ab 26. Februar im Handel erhältlich.
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