Für alle Leser von Cormac McCarthy, Raymond Carver und Denis Johnson

 

 

Dieses Buch ist eine Entdeckung. Es entführt uns in die Berge und Täler West Virginias, in spärlich besiedelte Gegenden, hin zu Menschen, die hart arbeiten, rau miteinander umgehen, die trinken, sich prügeln, Opossums jagen und mit ihren alten Autos rücksichtslos durch die Landschaften brettern – und die davon träumen, eines Tages ein besseres Leben zu haben. Bis dahin aber harren sie aus.


Joyce Carol Oates über ihre Entdeckung Pancakes:
»Ich hatte den Namen nie gehört, aber das Buch verschlungen und bemerkt, dass er über lauter Dinge schreibt, die mir vertraut sind. Bis dahin war Literatur für mich Henry James oder Hemingway. Und dann habe ich realisiert, dass das, womit ich aufgewachsen war, was ich mochte – Autos, Pistolen, Hunde, das Land, die Leute – Material für ernste Literatur sein konnte.«

 

 

 

Saša Stanišić in der ZEIT:

"D'J Pancake kennt hierzulande kaum jemand. Ein Autor also, bei dem Sie das angenehme Gefühl der Exklusivität haben werden wie bei Bands, die man super findet, solang sie nicht 'im Mainstream angekommen sind'. D'J Pancake wird vermutlich nie dort ankommen, weil er tot ist. Seine Stories sind, ach, unsterblich. Bitte lesen Sie sie."

 

Ausführlicher, englischsprachiger Artikel im New Yorker.

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Für Liebhaber Restbestände erhältlich

z.T. uneingeschweißt, guter Zustand.

 

Aus dem Amerikanischen von Katharina Böhmer
Mittleres Format, Hardcover mit Schutzumschlag
Geb., 216 Seiten, € 20,00 (D)
978-3-940888-10-5

Mehr anzeigen >>


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Pressestimmen

 

»Breece Pancakes Geschichten sind nicht mehr und nicht weniger als die amerikanischen Dubliners
Jayne Ann Phillips

»Pancake hat nur diese zwölf Geschichten geschrieben – unverkennbar im Ton, auf seltsame Weise zärtlich im Blick auf die Brutalität dieser West-Virginia-Welt. Jetzt sind sie noch einmal wieder aufgetaucht, wie in einer Zeitkapsel, zusätzlich umgeben von der Aura des frühvollendeten, zu jung verstorbenen Autors. Ein Glücksfall.« Peter Körte, FAS

»Atmosphärisch und thematische breiter gefächert als Bukowski, im Ton schroffer als Carver, revitalisiert Pancake jene Erzählgattung, die den Hinterhof des American Dream ausleuchtet. Er tut es mit Gespür für Figuren und Schauplätze, in einem straffen, prosafreien Stil, dessen Tonfall immer schon die gesamte Botschaft enthält. Pancake hat dem Leben in den Rachen geblickt. Und das Leben war keine Fee, sondern ein DracheMichel Mettler, NZZ

»Als ich Pancakes Geschichten zum ersten Mal las, dachte ich: Der geniale Joyce der Dubliners, wiedergeboren am Tresen eines gottverlassenen Diners in West Virginia, furchtsam, hochgradig einfühlsam, ein geladenes Jagdgewehr in der Hand.« Patrick Roth

»Ich habe das Buch verschlungen und bemerkt, dass er über lauter Dinge schreibt, die mir vertraut sind, bis dahin war Literatur für mich Henry James oder Hemingway. Und dann habe ich begriffen, dass das, womit ich aufgewachsen war, was ich mochte - Autos, Pistolen, Hunde, das Land, die Leute -, Material für ernste Literatur sein konntePinckney Benedict

»Dieses ehrliche, mitfühlende Interesse an solchen verdammten Figuren, an diesen von der Geschichte im Stich gelassenen Menschen, über die nicht geurteilt wird, selbst wenn sie scheitern…
Als Leser spürt man dann unversehens Sympathie für diese Außenseiter, für diese Typen, man weiß nicht, woher es kommt, aber das ist die Spannung dieser Geschichten, sie haben eine unglaubliche Kraft.
Dieser so schmale Band hat eine Urgewalt, wie man sie lange nicht mehr gelesen hat, auch nach 30, 40 Jahren haben sie überhaupt keinen Kornstaub angesetzt; das Buch ist immer noch ein Hammer.«
Alf Mentzer, hr2

»Pancakes Stories sind hart, direkt und zugleich ungemein faszinierendJörn Pinnow, Literaturkurier

»Seine Helden sind Trucker, Autoschlosser, Bergleute, Hilfsarbeiter. Pancake kennt sie alle, seine Protagonisten, und beschreibt gnadenlos genau, aber zärtlich. In seinen zwölf Geschichten hat er ein Leben eingefangen, das so in der amerikanischen Literatur kaum vorkommt.« schmitzkatze

»Rau, hart und kompromisslos im Ton sind Breece D'J Pancakes erst jetzt übersetzten Stories aus dem West Virgina der 70er Jahre - ein amerikanischer Klassiker, dessen Entdeckung lohnt
Britta Heidemann, derwesten.de

»Die Figuren agieren in einer verzweifelten, bisweilen gewaltsamen und dennoch zärtlichen Lakonie. Das Erträgliche liegt immer schon hinter ihnen – aber aus dem, was sie jetzt erleben, wird unter Pancakes subtiler Regie eine Folge großartiger GeschichtenMartin Zingg, BaZ

»Die Short Stories von Breece Pancake sind tatsächlich ein Ereignis. Erbarmungslos und dabei hoch sensibel leuchten sie das Leben in den Bergbaugebieten West Virginias aus. Seine Geschichten sind so kraftvoll, weil Pancake diese arme Ecke Amerikas so genau kennt. Es ist eine Männerwelt, eine Welt der Arbeit, in der geschraubt, gejagt, gesoffen und geschlagen wird. Frauen tauchen kaum auf, wenn, dann bekommen sie es mit der Gewalttätigkeit ihrer Gefährten zu tun. Diese Männer sind wie festgekettet an ihr dürftiges Leben. In einem schlanken, straffen Stil treibt Pancake das Geschehen voran. Er schaut ganz genau, aber ohne eine Spur von Sentimentalität auf seine Figuren. Seine Geschichten sind völlig unpathetische Tragödien, ganz kurz, ganz knapp gefasst. Ihr Geheimnis ist ihre eigentümliche Schönheit. Die liegt zuallererst in Breece Pancakes Sprache, in seinen dichten Sätzen, in seiner kondensierten Prosa. Ohne den Figuren psychologisch auf den Leib zu rücken, zoomt er sie ganz nahe heran. Ihr hartes Leben wird in Pancakes Erzählung zu einem Ereignis, das er mit ruhiger, eindringlicher Anteilnahme schildert. Es sind nur zwölf Geschichten in einem schmalen Buch, aber mit ihnen ist Breece Pancakes Welt aufbewahrt.« Frank Meyer, dradio.de